Thorsten Sobiech
Chef-Concierge
Einleitend ein Rat, den mir der Küchenchef während meiner Ausbildung gab: Erst wenn Du etwas an drei verschiedenen Tagen und zu drei verschiedenen Uhrzeiten probiert hast, kannst Du mit Recht sagen, dass es Dir nicht schmeckt. Behalten Sie das bei folgenden Zeilen bitte im Hinterkopf:
Denn als echte Hafenstadt bietet Hamburg auch einige kulinarische Abenteuer. Eines davon ist das Labskaus . Dieses Seemannsgericht aus Pökelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Matjes wird in traditionellen Hamburger Restaurants schon seit über 200 Jahren serviert. Gerne in der Variante mit Roter Bete und Speck. Noch deftiger wird es durch die stilechte Garnitur mit Spiegelei (nur dann ist es ein „Hamburger Labskaus“), Rollmops und Gurke.
Klingt ziemlich heftig und ist es auch. Aber Sie müssen kein Matrose sein, um das Labskaus zu genießen. Abenteuer-Naturen genießen es am besten nach längerer körperlicher Anstrengung oder einer durchzechten Nacht. Mittlerweile wird es sogar in Edelrestaurants als Zwischengang mit einem Wachtel-Spiegelei serviert.
Doch ein weiterer Rat meines damaligen Küchenchefs besagt, dass Labskaus nur dann schmeckt, wenn es in großen Mengen und großen Töpfen zubereitet wird. Hier stimme ich ihm gerne zu und empfehle meinen „abenteuerlustigen“ Gästen auch nur solche Restaurants, in denen das Labskaus einen festen Platz auf der Karte hat. Dazu gehört auch das Paulaner's Miraculum in unserem Hotel Europäischen Hof Hamburg.
Und wenn Sie es gewagt haben, dann freue ich mich über Ihren Kommentar!

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