Oliver Sick
Clefs d'Or Concierge
Ein Puppenmuseum mit fast 600 Exemplaren und 60 Puppenstuben aus acht Generationen … in einer Stadt wie Hamburg? Ja, das gibt es tatsächlich. Und seine Unterbringung in einem von Verfall und Abriss verschonten Architekturjuwel der zwanziger Jahre hoch über dem Elbufer passt gut zu einer Stadt wie Hamburg.
Das passt sogar sehr gut: Denn die in vier Jahrzehnten von Elke Dröscher zusammen getragene Sammlung bieten Ihnen auch architektonische Einblicke. Sind doch die Miniausgaben der Biedermeiersalons und Wohnzimmer der Gründerzeit, Küchen und Krämerläden originalgetreue Abbilder der historischen Wohnkultur. Auch die Puppen – darunter echte Käthe Kruse-Exponate und Barbies - sind „Zeitzeugen“ der Mode- und Schönheitsideale vergangener Zeiten. Beim Besuch im Puppenmuseum "reisen" Sie also in 180 Jahre europäischer Kulturgeschichte - von 1770 bis 1950.
Übrigens, Elke Dröger, die Macherin des Museums und des Kunstraums Falkenstein ist nicht etwa eine verstaubte ältliche Dame. Weit gefehlt! Sie ist im Hauptberuf renommierte Archivarin, Fotografin und taffe Kulturmanagerin. Dröger rettete das Gebäude 1968 vor dem Verfall und eröffnete dort die bedeutende Hamburger Galerie Kunstraum Falkenstein. Sollte sich also Ihre Begleitung nicht für das Puppenmuseum erwärmen, kann sich die aktuelle Ausstellung als Alternative eignen. Wir versichern Ihnen: Ein Besuch ist absolut lohnenswert!
Sie erreichen das Puppenmuseum im Kunstraum Falkenstein mit den Bussen 189 und 286 von der S-Bahnstation Blankenese. Schneller geht es allerdings aufgrund der Distanz mit dem Auto. Am Concierge-Desk im Hotel Europäischer Hof Hamburg informieren wir Sie gerne über Öffnungszeiten und Abfahrtszeiten.






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